Archiv für die Kategorie ‘wissenschaftliches arbeiten’

Noch einmal Forschungsfragen …

Veröffentlicht: 26. Oktober 2009 in wissenschaftliches arbeiten
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… und ihre Auswirkung auf die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit.

Forschungsfragen

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Mikroartikel

Veröffentlicht: 20. Juli 2009 in eEducation, fortbildung, lernen, wissenschaftliches arbeiten
Schlagwörter:
Thema

Mikroartikel

Story
  • Für das Modul Wissensmanagement im eEducation 2-Lehrgang der DUK Krems hatte ich die Aufgabe, mich mit dem Tool Mikroartikel auseinanderzusetzen. Es erscheint mir ein passendes Werkzeug für Blogeinträge, in denen ich Artikel, Aufsätze oder Vorträge zusammenfassen möchte.
  • Zuerst habe ich mir ein Template für meine Postings erstellt. Mikroartikel erfordern eine gute Gliederung und ich möchte auch optische Unterscheidungen haben.
  • Allgemein kann man Mikroartikel dann verwenden, wenn man eine Lernerfahrung so dokumentieren möchte, dass auch andere etwas davon haben. Mit einem Blick soll zu erkennen sein, ob der Inhalt des Mikroartikels für jemanden relevant ist oder nicht. Er dient aber natürlich auch der eigenen Wissensverwaltung.
  • Er ist ein Mittelding zwischen einer Karteikarte und einem wissenschaftlichen Artikel. Der einheitliche Standard erleichtert das Durchlesen. Daher auch die HTML-Vorlage.
  • Der Aufbau:- klar und möglichst einfach- strukturiert, damit eine Schreibroutine entstehen kann – grafische Elemente erwünscht, ebenfalls Audio- oder Videoformate
Einsicht Folgerung Anschlussfragen
Mein erster Mikroartikel macht also mehr Arbeit als ein normales Exzerpt, aber ich hoffe sehr, dass sich das nach einem oder zwei erledigt, weil ich Übung im Verfassen bekomme.
  • Ich werde zukünftig meine Exzerpte als Mikroartikel verfassen
  • und sie in meinem Blog veröffentlichen.
  • Wie oft werde ich einen Mikroartikel schreiben müssen, um die Methode zu automatisieren?
  • Wird sich die Methode als so effektiv erweisen, wie ich es mir erhoffe?

Literatur:
Reimann, Gabi und Eppler, Martin: Wissenswege. Bern 2008, S 96 – 99.

Was ist eine Forschungsfrage?

Veröffentlicht: 22. Mai 2009 in wissenschaftliches arbeiten
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Die reflexmäßige Frage an die Wikipedia ergibt:

Eine Forschungsfrage wird zu einem bestimmten Zeitpunkt und in Bezug auf einen bestimmten Stand der Forschung gestellt. Sie bildet oftmals den Beginn eines wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses, manchmal kann sie aber auch erst im Zuge eines Vorhabens gestellt bzw. präzisiert werden. Eine Forschungsfrage verschwindet im Idealfall, wenn die Untersuchung beendet ist, d.h. die Frage gilt als beantwortet – solange das Ergebnis nicht widerlegt wird.

Struktur einer Forschungsfrage

  1. sie geht von existierendem Wissen aus: Sie bezieht sich auf eine Theorie, indem sie deren Begriffe benutzt und etwas fragt, was durch diese Theorie (die konzentrierte Ergebnisse anderer Untersuchungen beinhaltet) nicht beantwortet wird. Sie enthält damit auch den Geltungsbereich der Antwort,
  2. ihre Beantwortung ermöglicht es, existierendem Wissen etwas hinzuzufügen,
  3. sie fragt nach einem Zusammenhang (alle Theorie ist Wissen über den Zusammenhang zwischen Bedingungen, Verlauf und Wirkungen von Prozessen in Natur oder Gesellschaft),
  4. sie fragt nach einem allgemeinen Zusammenhang, bezieht sich also nicht nur [auf] den Verlauf eines einzelnen konkreten Prozesses, sondern auf eine Klasse bzw. einen Typ von Prozessen.

Nur wenn alle vier dieser Punkte in einer Fragestellung ausformuliert sind, handelt es sich um eine Forschungsfrage.

Als Checkfrage dafür, ob es sich um eine Forschungsfrage handelt, empfehlen Gläser/Laudel, zu prüfen, ob die Antwort für andere wissenschaftlich Arbeitende interessant wäre und warum. Die Antwort auf eine Forschungsfrage muss also so allgemein sein, dass zumindest einige Aspekte anderer Untersuchungsgegenstände berührt werden.

Karmasin/Ribnig beschreiben Forschungsfragen konkret in: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten (S 21 – 24).

Gute Fragen:

  • Fragestellung als Leitdifferenz = die Unterscheidung von ähnlichen, bereits geschriebenen Arbeiten soll gewährleistet sein. (nicht relevat für diese Arbeit!)
  • Die Frage soll als „W-Frage“ formuliert sein.

Meine erste Formulierung war:

Das bestehende Schulsystem passt nicht mehr zu den StudentInnen und SchülerInnen, die wir gegenwärtig unterrichten. Stimmt das?

Neuer Versuch:

Warum passt das bestehende Schulsystem lt Prensky nicht mehr zu den aktuellen SchülerInnen und StudentInnen? – mal sehen.

Schlechte Fragen:

  • Unrichtige Vorannahme
  • Die Frage ist in sich widersprüchlich
  • Scheinfrage (verkleidete Behauptung)
  • So unklar, dass es keine Antwort gibt
  • Verwendung unsinniger Worte/Konzepte
  • Beeinflussende, tendenziöse Frage

Grundtypen wissenschaftlicher Forschungsfragen

  1. Beschreibung: Was ist der Fall?
  2. Erklärung: Warum ist das der Fall?
  3. Prognose: Wie wird etwas künftig aussehen? Welcher Veränderungen werden eintreten?
  4. Gestaltung: Welche Maßnahmen sind geeignet, um ein bestimmtes Ziel zu ereichen?
  5. Kritik/Bewertung: Wie ist ein bestimmter Zustand vor dem Hintergrund explizit genannter Kriterien zu bewerten?

Seminararbeiten (und Diplomarbeiten) beantworten Forschungsfragen aus den Bereichen Beschreibung und Erklärung.

Wissenschaftliches Arbeiten

Veröffentlicht: 15. März 2009 in schule, wissenschaftliches arbeiten
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Zu dem Buch Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler von Claus Ebster und Lieselotte Stalzer gibt es eine Companion-Webseite der Lehrstuhls für Marketing der Uni Wien.
Dort gibt es acht Video-Tutorials zum Thema, alle zwischen 8 und 10 Minuten lang.

  1. Wie vermeide ich die sieben Todsünden des wissenschaftlichen Schreibstils?
  2. Wie zitiere ich richtig?
  3. Wie suche ich online nach Literatur?
  4. Wie bewerte ich Literaturquellen?
  5. Wie vermeide ich Plagiate?
  6. Aus welchen Teilen besteht meine Arbeit?
  7. Wie setze ich Visualisierungen richtig ein?
  8. Wie präsentiere ich meine Arbeit?