Archiv für die Kategorie ‘unterricht’

Der Webweiser hat einen Sceencast zu einer Seite verfasst, auf der in Autorennen die Tippgeschwindigkeit trainiert werden kann. Dankeschön!

via Typeracing — ein Webweiser-Screencast on Vimeo.

Und hier die Demo von Typeracing:

Und hier der Link zu Typeracing: es gibt Singleplayer und Multiplayer

Ausbruch aus Flash

Veröffentlicht: 31. Oktober 2009 in Animation, computer, informatik, unterricht
Schlagwörter:

Der Film „Animator vs Animation“ ist auch nicht mehr ganz neu, aber ich habe ihn gerade wiederentdeckt. Für Flash-UserInnen ein Muss. Gefällt sicher auch meinen SchülerInnen, wenn wir die ersten Stunden damit verbracht haben.

Heuer halten wir in TeamTeaching zum zweiten Mal den Workshop Web 2.0 in unseren drei fünften Klassen ab. Uns macht es ziemlich viel Spaß und auch unsere SchülerInnen genießen anscheinend zwei Tage entspannten Dahinarbeitens mit viel Selbsttätigkeit und lernen (hoffentlich) etwas über

  • social bookmarking,
  • social networks (davon wissen sie aber vorher auch schon einiges),
  • Wikis,
  • Podcasting,
  • online erstellte Mindmaps,
  • Fotobearbeitung und Flickr,
  • die Creative Commons
  • und reflektieren ihr digitale Identität
  • auf der Lernplattform, die wir als Sprungbrett ins und Bindeglied zum WWW benutzen.

Schwer fällt ihnen dabei natürlich gar nichts, sie eignen sich das, was sie noch nicht können spielerisch an und wenn sie Hilfe brauchen, versuchen sie es erst untereinander und wenden sich dann erst an uns.
Die Abfolge schaut so aus: kurzer gemeinsamer Input, dann eigenständiges Arbeiten in Gruppen oder alleine (meistens aber mindestens zu zweit ;-))

Für das LehrerInnenTeam ist zwar die Vorbereitung aufwändig – sogar das Update des Kurses vom letzten Jahr verschlingt einige Stunden, wenn alle Inhalte ganz aktuell sein sollen. Aber das Zusammenarbeiten mit den SchülerInnen selber ist toll. Niemand muss motiviert werden, alle arbeiten fleißig – besser gehts nicht.

Hoffentlich nehmen sie etwas für ihre zukünftigen Tätigkeiten mit und entdecken das eine oder andere Tool für sich und ihr Lernen. Vielleicht einmal ihre PLE.

School again

Veröffentlicht: 8. September 2009 in schule, unterricht

Der vierte Computer-Netzwerk-Tag in der Schule. Wie immer dauert alles länger als geplant. Aber in den Tagen zwischen den Schülern werkelt sich meistens ganz angenehm. Zwischendurch freuen sich ein paar KollegInnen einen wiederzusehen. ich mich auch. Schon schön.
Und wir planen am Unterricht des nächsten Jahres herum. Neueste Idee: einen zeitlichen und personellen Rahmen für die SchülerInnen schaffen, die jedes Jahr einmal den Versuch einer Schulzeitung starten. Die Kids sind sicher imstande, eine Zeitung zu bauen, aber damit das regelmäßig stattfindet, brauchen sie ein bisschen Unterstützung bei der Organisation. Der Direktor will mitspielen – aber woher die Werteinheiten?

Außerdem werden wir in Informatik Teamteachen – ich bin schon gespannt, wie es wird – und ob es unseren SchülerInnen gefällt.

Ah ja, und die Web 2.0-Workshops stehen wieder an, ein bisschen was werden wir noch adaptieren.

Auch für die KollegInnen sollten wir was tun:

SCHILFS für

  • Moodle
  • das elektronisches Klassenbuch
  • FachbereichsarbeitenbetreuerInnen

Schauen wir einmal, was wir alle zusammenbringen. Das Jahr verspricht interessant zu werden.

Slideshare Karaoke

Veröffentlicht: 4. Mai 2009 in unterricht

Jemand die Päsentation von jemand anderem vorstellen auf möglichst kreative Art und Weise.

Why War

Veröffentlicht: 19. April 2009 in deutsch, Geschichte, methoden, unterricht
Schlagwörter:

Ich bin beim Surfen auf eine interessante Seite gestoßen (vielleicht unterrichte ich doch wieder einmal Geschichte oder es passt in den Deutschunterricht)
http://www.whywar.at
auch zum Thema Unterrichtsmethoden für die Gruppenarbeit
http://www.whywar.at/methoden_fuer_die_gruppenarbeit

Sie sind auf der Suche nach Informationen, Materialien und Anregungen zum Thema „Krieg und Frieden“?

WhyWar.at ist ein Versuch, die Frage nach dem Krieg, nach seinem Wesen, seinen Ursachen und Folgen, aber auch nach Auswegen und Lösungen sehr umfassend zu beantworten. Neben inhaltlichen Zugängen stellt WhyWar.at auch die Fragen, was Kriege mit uns zu tun haben und welche persönlichen Handlungsperspektiven sich auftun.

Die einzelnen Themen sind so gestaltet, dass die inhaltlichen Seiten mit ausgewählten Beispielen aus verschiedensten aktuellen und vergangenen Kriegen ergänzt werden. Dazu gibt es ausführliche Tipps für die Internet- bzw. die Literatur-Recherche. Viele dieser Inhalte sind durch audiovisuelle Medien und interaktive Spiele bereichert.

Lehrerin sein …

Veröffentlicht: 27. Februar 2009 in schule, unterricht

… ist für mich seit ein paar Tagen nicht so einfach.
Ich mag meine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen richtig gerne und eines meiner Hobbies ist es, meine Unterrichtsmethoden und Inhalte dauernd zu optimieren. Ich besuche so viele Fortbildungen, wie es meine Zeit erlaubt, und studiere seit einem Jahr berufsbegleitend an der Donau-Universität Krems. Der Lehrgang trägt den schönen Titel eEducation und hat Didaktik, Medien, Technologien, Psychologie, Wissenschaftstheorie und die Umsetzung für den Unterricht zum Inhalt.
In meinen Klassen stehe ich 18 Stunden in der Woche, da eines meiner Fächer Informatik ist, lerne ich laufend dazu, um aktuell zu bleiben.
Ich bekenne mich dazu, dass mir das Ganze auch Spaß macht und kann und will die Stunden nicht zusammenzählen, die ich in der Woche – auch in den Ferien – damit verbringe.
Nun ja. Seit vorgestern, Mittwoch, den 25. Februar, ist mein Selbstbild nicht mehr das gleiche. Offensichtlich reicht es nicht engagiert und motiviert zu sein und gute Arbeit zu leisten, ich muss ab Herbst zwei Stunden mehr in Klassen verbringen und meine Vorbereitungszeit effektiver gestalten, meint die Unterrichtministerin. Und diese ihre Entscheidung teilt sie den Medien mit, über die ich es erfahren habe. Klar meint sie nicht mich persönlich, aber ich wusste bisher nicht, wie wenig meine Arbeit (und die meiner vielen KollegInnen) wertgeschätzt wird. Das Lehrerbild wird ja schon seit Jahren immer weiter demontiert, aber die jetzige Ministerin schien bisher da zumindest neutral. Und trotzdem fühle ich mich jetzt in keiner Weise mehr wertgeschätzt, demotiviert und bin deswegen verärgert – das passt nicht zu meinen Vorstellungen, wie Leben und Arbeit stattfinden soll.
Über alles kann diskutiert werden, aber in einer sogenannten Demokratie sollten Entscheidungen, die die Arbeitswelt so vieler Menschen betreffen, nicht in dieser herablassenden Art und Weise kommuniziert werden. Das ist ein Vorwurf, den ich Claudia Schmied mache.
Am Donnerstag war ich wieder bei meinen SchülerInnen im Klassenzimmer: Das entschädigt für vieles!