Archiv für die Kategorie ‘schule’

25 Jahre Schulinformatik

Veröffentlicht: 7. Juni 2010 in computer, internet, schule
Schlagwörter:

Link zur Publikation cover(ganz neu)

und zu den älteren Heften (2003 + 2004!)

und eine Ausschreibung für kreativen Info-Unterricht

Der Preis der Freiheit

Veröffentlicht: 24. Mai 2010 in lernen, matura, reifeprüfung, schule

lautet der Artikel von Werner Wintersteiner in DER DEUTSCHUNTERRICHT 1/2010 ( S 62 – 70), der sich mit der Rolle der Deutschdidaktik in Österreich im Spannungsfeld zwischen Schule und Ministerium im Zusammenhang mit der neuen teikzentralen Reifeprüfung beschäftigt.
Da ich voraussichtlich nächstes Schuljahr KV und Deutschlehrerin einer 5. Klasse AHS sein werde, beschäftigt es mich auch – sogar zwischen den Pfingstfeiertagen ;-( und Talis-Studien-Auswertungen.
Eine Kollegin hat mir vor kurzem glaubhaft versichert, dass die DidaktikerInnen an der Uni Klagenfurt „gute Leute“ (Zitat!) seien und dass wir und darauf verlassen könnten, dass etwas Praktikableres oder Besseres als die bisherige Matura dabei herauskommen könnte. Leicht scheinen sie es aber auch nicht zu haben, denn schon während der Analyse von bestehenden Systemen und der Erarbeitung von Vorschlägen

tauchten bald Hindernisse auf: So mussten wir feststellen, dass die ministerielle Steuerungsgruppe bereits weitergehende inhaltliche Festlegungen traf, noch ehe die Arbeitsgruppe (die DidaktikerInnen, die Autorin) ihre endgültigen Resultate vorlegen konnte. (S 63)

Aber zumindest sind sie schon einmal in die Vorbereitung eingebunden. Allerdings wird immer noch gearbeitet (was gut ist), aber wir LehrerInnen, die wir im Herbst doch Bescheid über das Kompetenzmodell, das entwickelt wird, wissen sollten, haben noch nichts in der Hand (was schlecht ist).

Es freut mich ja, dass meine Bedenken bei der ExpertInnengruppe gut aufgehoben sind:

  • Es muss sichergestellt werden, dass die zentrale Vorgabe der Themen mittelfristig nicht zu einer Einschränkung in der Wahl der aktuellen Literatur oder der, über die die Lehrenden besonders gute Kenntnisse haben, kommt. Wintersteller nennt das „teaching for the test“. So einen Lehrplan im Lehrplan halte ich nicht für wünschenswert.
  • Es dürfen nicht zu viele Spezialkenntnisse vorausgesetzt werden – Kompetenzen sehen anders aus.
  • Ich wünschte, sie wären in ihrer Arbeit schon weiter.

Und ich möchte, dass mir jemand erklärt, warum die Vergelichbarkeit der Abschlüsse so wichtig ist. Nicht, dass ich Vergleichbarkeit grundsätzlich für falsch halte.  Aber wir wissen heute nicht, welchen Fähigkeiten unsere Kinder in der sich so schnell verändernden Welt wirklich benötigen werden. Und ob da eine größtmögliche Pluralität in der Ausbildung nicht auch etwas für sich hat.

Wie hoch wird der Preis sein, den unsere Kinder zu zahlen haben – dafür dass wieder ein Stück Freiheit aufgegeben wird?

Da meine Masterthesis angenommen und ich graduiert worden bin, möchte ich meine Masterthesis online stellen. Immerhin haben sich schon 3(!) Leute dafür interessiert. Vielleicht kann ja noch jemand etwas damit anfangen. Falls ja, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen. 🙂

Thema:
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN?

INHALTdeckblatt MT

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 Motivation
1.3 Aufbau der Arbeit

2 DIE PERSÖNLICHE LERNUMGEBUNG

2.1 DEFINITION
2.2 Abgrenzung zwisschen CBTS, WBTS, ITS, LMS und PLEs
2.3 In welchen Bereichen könnenPLEs das Lernen unterstützen?

2.3.1 Lernen in informellen Kontexten
2.3.2 Lernen in formellen Kontexten

2.4 Werkzeuge für eine PLE in der Sekundarstufe II

2.4.1 Soziale Netzwerke
2.4.2 Weblogs
2.4.3 Wikis
2.4.4 ePortfolios
2.4.5 Mashups
2.4.6 Google Wave
2.4.7 Browser
2.4.8 Weitere Werkzeuge: Mindmapping, Slidecasts, Podcasts

3 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER SCHÜLERINNEN

3.1 Medienkompetenzen
3.1.1 Beurteilungsfähigkeit
3.1.2 Tagging
3.2 Soziale Kompetenzen
3.2.1 Arbeiten in der Gruppe
3.2.2 Reflexion und Feedback

4 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER BILDUNGSINSTITUTION

4.1 Veränderungen der Bildungslandschaft
4.2 Voraussetungen für den Einsatz von PLEs
4.3 Datenschutz

4.3.1 Urheberrechte und Creative Commons
4.3.2 Der Schutz der eigenen Daten

4.4 ereitschft zur Veränderung des Unterrichts

4.4.1 Öffnung der Schule
4.4.2 Neue Unterrichtskonzepte
4.4.3 Neue Formen des Assessments

5 IMPLEMENTIERUNGSSTRATEGIE AN DER AHS, 9. SCHULSTUFE

5.1 Forumsdiskussion über das Veröffentlichen persönlicher Daten
5.2 Workshop WEB 2.0
5.3 Social Bookmarking
5.4 Präsentation
5.5 Kollaboratives Vokabeltraining
5.6 Digitales Tagebuch: Podcast und Weblog
5.7 Mindmap
5.8 MashUp

6 Zusammenfassung und Ausblick

Und hier ist der Downloadlink:

PLEsInDerSchule_Masterthesis

Creative Commons License
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN? von Mag. Doris Junghuber MA steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter juhudo.wordpress.com.

Die neue schriftliche Reifeprüfung in Deutsch (AHS)

Veröffentlicht: 21. April 2010 in deutsch, schule
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(Für mich) heimlich, still und leise hat das BIFIE ein erstes Konzept über die neue schriftliche Matura in Deutsch herausgebracht, das erstmals die SchülerInnen betreffen wird, die im nächsten Schulajahr die 5. Klasse einer AHS besuchen.

Eckpunkte:

  • Die Aufgabenstellung besteht immer aus einem oder mehreren Ausgangstexten, die literarischer oder nichtliterarischer Art sein können und die die Grundlage für die Aufgabenstellung darstellen. Spezifische Werkkenntnis (Literaturkanon) wird nicht vorausgesetzt.
  • Es sind vom Kandidaten/der Kandidatin in der Regel zwei Texte zu verfassen
  • Die Texte, die zu schreiben sind, werden auf einen (beschränkten) Textsortenkanon genormt sein, der es den Lehrer/innen ermöglicht, diese Textsorten zu üben.
  • Es werden Richtwerte bezüglich des Umfangs der Texte angegeben
  • Es werden nicht weniger Wahlmöglichkeiten bei der Themenstellung angeboten als bisher
  • Lehrer/innen erhalten genaue Unterlagen, die sicherstellen sollen, dass auch Korrektur und Beurteilung nach einheitlichen Gesichtspunkten erfolgen (vorgegebene Korrekturhilfen, Beurteilungsskala)

Quelle: http://www.bifie.at/neue-schriftliche-reifepruefung-deutsch-ahs

Die dafür notwendigen, im Oberstufenlehrplan als zu erfüllende Lehrziele ausgewiesen und als „Kompetenzen“ beschriebenen Fähigkeiten sind auch auf dieser Seite ebenfalls zu finden.

Wie kann man seine Schüler/innen am besten auf die neue Reifeprüfung vorbereiten?

Die Kriterien der Textgestaltung unterscheiden sich kaum von der bisherigen Anforderung bei Prüfungsarbeiten: gedanklich durchstrukturieren, schlüssig argumentieren, präzise beschreiben, zusammenhängende, gut strukturierte Texte produzieren, Sprache grammatisch und orthographisch richtig verwenden.

Auf folgende Punkte sollte im Unterricht besonders Wert gelegt werden:

1. Textverstehen / Lesekompetenz:

Es ist wesentlich, dass die Schüler/innen Textvorlagen sorgfältig lesen, analysieren und interpretieren lernen. Dabei ist sprachliches Wissen in Hinblick auf die Textanalyse besonders zu betonen.

2. Gestaltung schriftlicher Arbeiten:

Der entscheidende Punkt ist, dass die Schüler/innen möglichst von Beginn der Oberstufe an lernen, schriftliche Arbeiten zu gestalten, die von Texten ausgehen und nicht von einem Ein-Satz-Thema.
Sehr wichtig ist es, im Schreibunterricht Hilfen im Schreibprozess zu geben und sich nicht auf die Aufgabenstellung und Beurteilung zu beschränken: Schreibberatung, Schreibtraining.

3. Literaturunterricht:

Die Breite des Literaturunterrichts bleibt erhalten. Nach wie vor sind spezielle Akzentsetzungen möglich. Wichtig wird es sein, die Interpretationskompetenz der Schüler/innen (auch schriftlich) systematisch aufzubauen. Da bei der neuen Reifeprüfung kein Kanon an Werken vorgegeben wird, geht es darum, ästhetische Texte unterschiedlichster Art lesen und verstehen zu können. Die Schüler/innen müssen im Laufe der Oberstufe das nötige „Handwerkszeug“ dafür erwerben.

Quelle: http://www.bifie.at/kann-schuelerinnen-besten-neue-reifepruefung-vorbereiten

Digitale Identität: Das Ich im Netz

Elektrischer Reporter – Digitale Identität: Das Ich im Netz

Mindmapping Tools

Veröffentlicht: 9. Januar 2010 in schule, web 2.0
Schlagwörter:

Auf der Seite Web 2.0 for Education habe ich eine ziemlich umfangreiche Sammlung von kostenlosen MindMapping-Tools vorgefunden.  Thanks for collecting!

Der Webweiser hat einen Sceencast zu einer Seite verfasst, auf der in Autorennen die Tippgeschwindigkeit trainiert werden kann. Dankeschön!

via Typeracing — ein Webweiser-Screencast on Vimeo.

Und hier die Demo von Typeracing:

Und hier der Link zu Typeracing: es gibt Singleplayer und Multiplayer

Maturareform

Veröffentlicht: 25. Oktober 2009 in schule

Binärrechnen üben

Veröffentlicht: 22. Oktober 2009 in computer, informatik, schule

Ich habe gerade das coole Cisco Binary Game  entdeckt. Es hat bei mir und meinen SchülerInnen einen Binär-Rechnen-Exzess hervorgerufen. Soviel Spaß hat es noch nie gemacht. 😉

Es ist ein bisschen wie Tetris und Rechnen gemeinsam.

Karten, Karten

Veröffentlicht: 17. Oktober 2009 in reisen, schule
Schlagwörter:, , , ,

Im Moment komme ich nicht viel zum Bloggen, aber schnell: ich habe eine Seite entdeckt, auf der Landkarten selbst gestaltet werden können – für Unterricht, Reisen, was auch immer. I love maps!!!
my first
Landkarten erstellen mit StepMap