Archiv für die Kategorie ‘lernen’

Veröffentlicht: 29. März 2011 in lernen

A Plagiarism Carol

Veröffentlicht: 16. Juni 2010 in lernen

Die Uni Bergen hat ein cooles, lustiges Video über Plagiate produziert und im Mai auf YouTube veröffentlicht.

Via Head.Z-Blog

ECDL-Prüfung

Veröffentlicht: 15. Juni 2010 in computer, lernen
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Heute haben wir wieder einmal SchülerInnen unserer Nachbarschule zu ECDL-Prüfungen zu Gast gehabt. Die wird selbst vom Verein ECDL an Schulen nicht zertifiziert, weil die Höhe der Computerräume zu gering ist und sie einen Samba statt eines Windows-Servers betreiben. Naja.

Die SchülerInnen und der Kollege sind alle sehr nett, da ist alles ok und es ist schön, dass wir aushelfen können.

Nicht ok ist, dass das Prüfungsprogramm beim Modul 7 nicht funktioniert und die Unterstützung der betreibenden Firmen nur nach massiver Intervention überhaupt möglich ist.

  • Es gibt einen Demo-USB-Stick mit einer Testversion des Prüfungsprogramms – aber wir werden nicht verständigt, dass es eine neue Version gibt. Da die alte nicht mehr funktioniert, können wir nicht testen, den neuen bekommen wir aber erst, nachdem der alte zurückgeschickt wurde – das dauert.
  • Die erste Ansprechpartnerin bei bitmedia ist nurunter massivem Druck bereit, eine Verbindung mit dem technischen Supporter herzustellen, wenn nicht gerade bei einer aktuellen Prüfung ein Problem auftritt. Dass dies möglicherweise vermieden oder im Vorfeld geklärt werden könnte, scheint keine Rolle zu spielen.
  • Die PrüferInnen, die zu uns kommen, haben meist keine Ahnung.

Ok, der Techniker war dann kompetent und konnte schnell helfen. Aber wir haben viele Stunden mit einem Problem verbracht, das wenn man es weiß, einfach zu lösen war. WENN MAN ES WEISS – aber dieses Wissen wurde unserem Testcenter nicht zugänglich gemacht. Trotz FAQ.

Lösung für den IE (mit Firefox o.a. gehts eh nicht.)

  • Gruppenrichtlinie für den Proxy deaktivieren. (Das war das Hauptproblem.)
  • einen User einrichten, der Administratorrechte hat, damit auch lokal der Proxy deaktiviert werden kann. (Das wussten wir schon!)
  • ev. Cookies von Drittanbietern zulassen (Extras-Internetoptionen-Datenschutz) – That’s all :-((

Fazit:
Ich bin froh, dass an unserer Schule kaum Interesse am ECDL besteht. Aber für unsere Computerräume fühle ich mich verantwortlich und auch für die SchülerInnen der Nachbarschule, für die die Prüfungssituation doch immer aufregend ist und die keine zusätzlichen Schwierigkeiten brauchen können.

Meine 7. Klasse (11. Schulstufe), die ich im Wahlpflichtfach Informatik unterrichte, und ich hatten schon seit mehreren Monaten vor, einmal eine Unterrichtseinheit als mit Hilfe von eLearning durchzuführen, aber irgendwie ist das dann etwas untergegangen.

Als dann meine SchülerInnen am Dienstag gefragt haben, ob wir es dann nicht endlich doch tun können, habe ich schnell zugestimmt, obwohl ich mir diese Stunde selbst nicht unbedingt dafür ausgesucht hätte, da eine der Einführungstunden in JavaScript sich meiner Meinung nach nicht unbedingt dafür einigen. Aber naja, wenn nicht jetzt in diesem Schuljahr, wann dann… 😉

Ich hab mir noch überlegt, wie ich das angehen könnte – und dann haben wir losgelegt. Anfangs über Moodle, der Chat war wichtig, aber dann sind wir auf EtherPad umgestiegen – ich hab die entsprechenden Codezeilen reingeschrieben und schriftlich versuch zu erklären, warum ich was mache. Die Fragen meiner SchülerInnen (sechs gegen mich!) kamen mindesten so schnell wie in der Schule. Nebenbei wurde natürlich auch ein bisschen Schmaä geführt – das können sie :-).

Eigentlich hats nich so schlecht funktioniert, schade nur dass wir noch nicht so weit waren, dass ich schon Aufgaben zum Selberarbeiten stellen konnte – vielleicht schaffe ich das nächstes Mal besser.

Alles in allem: Wir haben nicht ganz soviel weitergebracht wie f2f, aber für das erste Mal eLearning wars – glaub ich – nicht so schlecht. Nur für mich wars ziemlich stressig.

O-Schrift aus Etherpad:

manöverkritik:
wie fandet ihr es so?
  • sau lustig… und gmiadich..
  • bisl dereden fehlt aber sonst…
  • cool solln ma des wo raufladen
  • a bissal verwirrend, um ehrlich zu sein…
  • es is etwas verwirrend, wenn man in jede zeile hüpfen und etwas schreiben kann, sonst klasse
  • voi supa
etwas weniger haben wir schon weitergebracht, aber so schlecht wars nicht für erste mal – ich bin ganz zufrieden
  • na wir sind viel weiter gekommen…..

Dazu passt ein Video von Oliver Tacke über öffentliche Seminare im Web 2.0 – hab ich heute entdeckt:

Outlearning the Wolfes

Veröffentlicht: 26. Mai 2010 in didaktik, digitale medien, elearning, lernen

In einem – für Österreich neuen LehrerInnen-Fortbildungsformat, den eLectures, (diesmal über ePortfolios, war sehr interessant, auch weil man über Adobe Connect mitdiskutieren kann) habe ich eine ziemlich gute Geschichte über Wissens- oder Lernmanagement kennen gelernt: Outlearning the Wolfes von David Hutchens.
Schafe werden üblicherweise von Wölfen gefressen, wenn sie sich nichts einfallen lassen. In diesem Büchlein geht es um eine Herde, die es tut.

Fazit: Die Dinge müssen nicht so bleiben, wie sie sind.

Gabi Reinmann verwendet diese Geschichte in der Beschreibung des Münchner Modells des Wissensmanagements und in dem Vortrag Wissen –Lernen –Medien: Die neue Zukunftstrias?

Link zu einer Flash-Version des ersten Kapitels: >>>

Und in dem unten angeführten Scribd-Paper schreibt Hutchins über seine Art des Storytellings.

Der Preis der Freiheit

Veröffentlicht: 24. Mai 2010 in lernen, matura, reifeprüfung, schule

lautet der Artikel von Werner Wintersteiner in DER DEUTSCHUNTERRICHT 1/2010 ( S 62 – 70), der sich mit der Rolle der Deutschdidaktik in Österreich im Spannungsfeld zwischen Schule und Ministerium im Zusammenhang mit der neuen teikzentralen Reifeprüfung beschäftigt.
Da ich voraussichtlich nächstes Schuljahr KV und Deutschlehrerin einer 5. Klasse AHS sein werde, beschäftigt es mich auch – sogar zwischen den Pfingstfeiertagen ;-( und Talis-Studien-Auswertungen.
Eine Kollegin hat mir vor kurzem glaubhaft versichert, dass die DidaktikerInnen an der Uni Klagenfurt „gute Leute“ (Zitat!) seien und dass wir und darauf verlassen könnten, dass etwas Praktikableres oder Besseres als die bisherige Matura dabei herauskommen könnte. Leicht scheinen sie es aber auch nicht zu haben, denn schon während der Analyse von bestehenden Systemen und der Erarbeitung von Vorschlägen

tauchten bald Hindernisse auf: So mussten wir feststellen, dass die ministerielle Steuerungsgruppe bereits weitergehende inhaltliche Festlegungen traf, noch ehe die Arbeitsgruppe (die DidaktikerInnen, die Autorin) ihre endgültigen Resultate vorlegen konnte. (S 63)

Aber zumindest sind sie schon einmal in die Vorbereitung eingebunden. Allerdings wird immer noch gearbeitet (was gut ist), aber wir LehrerInnen, die wir im Herbst doch Bescheid über das Kompetenzmodell, das entwickelt wird, wissen sollten, haben noch nichts in der Hand (was schlecht ist).

Es freut mich ja, dass meine Bedenken bei der ExpertInnengruppe gut aufgehoben sind:

  • Es muss sichergestellt werden, dass die zentrale Vorgabe der Themen mittelfristig nicht zu einer Einschränkung in der Wahl der aktuellen Literatur oder der, über die die Lehrenden besonders gute Kenntnisse haben, kommt. Wintersteller nennt das „teaching for the test“. So einen Lehrplan im Lehrplan halte ich nicht für wünschenswert.
  • Es dürfen nicht zu viele Spezialkenntnisse vorausgesetzt werden – Kompetenzen sehen anders aus.
  • Ich wünschte, sie wären in ihrer Arbeit schon weiter.

Und ich möchte, dass mir jemand erklärt, warum die Vergelichbarkeit der Abschlüsse so wichtig ist. Nicht, dass ich Vergleichbarkeit grundsätzlich für falsch halte.  Aber wir wissen heute nicht, welchen Fähigkeiten unsere Kinder in der sich so schnell verändernden Welt wirklich benötigen werden. Und ob da eine größtmögliche Pluralität in der Ausbildung nicht auch etwas für sich hat.

Wie hoch wird der Preis sein, den unsere Kinder zu zahlen haben – dafür dass wieder ein Stück Freiheit aufgegeben wird?

Da meine Masterthesis angenommen und ich graduiert worden bin, möchte ich meine Masterthesis online stellen. Immerhin haben sich schon 3(!) Leute dafür interessiert. Vielleicht kann ja noch jemand etwas damit anfangen. Falls ja, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen. 🙂

Thema:
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN?

INHALTdeckblatt MT

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 Motivation
1.3 Aufbau der Arbeit

2 DIE PERSÖNLICHE LERNUMGEBUNG

2.1 DEFINITION
2.2 Abgrenzung zwisschen CBTS, WBTS, ITS, LMS und PLEs
2.3 In welchen Bereichen könnenPLEs das Lernen unterstützen?

2.3.1 Lernen in informellen Kontexten
2.3.2 Lernen in formellen Kontexten

2.4 Werkzeuge für eine PLE in der Sekundarstufe II

2.4.1 Soziale Netzwerke
2.4.2 Weblogs
2.4.3 Wikis
2.4.4 ePortfolios
2.4.5 Mashups
2.4.6 Google Wave
2.4.7 Browser
2.4.8 Weitere Werkzeuge: Mindmapping, Slidecasts, Podcasts

3 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER SCHÜLERINNEN

3.1 Medienkompetenzen
3.1.1 Beurteilungsfähigkeit
3.1.2 Tagging
3.2 Soziale Kompetenzen
3.2.1 Arbeiten in der Gruppe
3.2.2 Reflexion und Feedback

4 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER BILDUNGSINSTITUTION

4.1 Veränderungen der Bildungslandschaft
4.2 Voraussetungen für den Einsatz von PLEs
4.3 Datenschutz

4.3.1 Urheberrechte und Creative Commons
4.3.2 Der Schutz der eigenen Daten

4.4 ereitschft zur Veränderung des Unterrichts

4.4.1 Öffnung der Schule
4.4.2 Neue Unterrichtskonzepte
4.4.3 Neue Formen des Assessments

5 IMPLEMENTIERUNGSSTRATEGIE AN DER AHS, 9. SCHULSTUFE

5.1 Forumsdiskussion über das Veröffentlichen persönlicher Daten
5.2 Workshop WEB 2.0
5.3 Social Bookmarking
5.4 Präsentation
5.5 Kollaboratives Vokabeltraining
5.6 Digitales Tagebuch: Podcast und Weblog
5.7 Mindmap
5.8 MashUp

6 Zusammenfassung und Ausblick

Und hier ist der Downloadlink:

PLEsInDerSchule_Masterthesis

Creative Commons License
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN? von Mag. Doris Junghuber MA steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter juhudo.wordpress.com.

In der Reihe „Sternstunden der Philosophie“: Äußerst interessantes Gespräch von Roger de Weck mit dem Soziologen Dirk Baecker gesendet im Schweizer Fernsehen am 2. 5. 2010.

Leider lässt sich die Aufnahme nicht in mein Blog einbetten, deshalb nur die ersten zehn Minuten eines YouTube-Videos. (Die restlichen fünf Teile gibt es dort auch, aber natürlich in wesentlich schlechterer Qualität als beim Schweizer Fernsehen.)

Sternstunde Philosophie vom 02.05.2010

Baecker spricht zu Beginn darüber, dass er die Gesellschaften medientechnisch in vier Epochen einteilt, was allerdings immer nur im Nachhinein, wenn ein Leitmedium abgelöst wird, ersichtlich ist.

  • die tribale Epoche – Leitmedium Sprache
  • die Antike – Leitmedium Schrift
  • die moderne Gesellschaft – Leitmedium Buchdruck
  • die Comptergesellschaft – Leitmedium digitale Medien

Seine Thesen:

  • Jede Epoche besitzt ein und nur ein dominierendes Verbreitungsmedium.
  • Jedes Auftreten eines neuen Leitmediums überfordert die vorherige Gesellschaft erst einmal und bringt Probleme mit sich und stößt zuerst einmal auf Ablehnung. (Anscheinend auch lt. McLuhan)
    Etwa beklagte Plato, das „Erkalten der Menschen“, welches dadurch entstanden sein soll, dass man Gedanken aufschreiben und nachlesen könne und sie sich nicht mehr merken und mit anderen direkt teilen müsse.)
    Oder nach der Verbreitung des Buchdrucks, als viele Leute Bücher lesen und sich Meinungen bilden konnten, meinte Kant, dass nur Gelehrte lesen und ihre Meinung äußern dürfen sollten, und auch diese durch weitere Gelehrte kontrolliert werden sollten. (Wie wir wissen, hat sich diese Meinung nicht durchgesetzt ;-).

34:10: Antworten zu Aufmerksamkeit und Konzentration
Konzentriertes Lesen ist antiquiert.

40:00 Geistiges Eigentum
Keines bei WissensarbeiterInnen – positiv für Firmen

44:00 Plagiate und Qualität

48:00 Freundschaften – in Facebook und sog. „alte Freundschaften“, Bekanntschaften, Oberflächlichkeit

Vor allem hat mir die durchgängig kulturoptimistische Haltung Baeckers gefallen – damit sind wir für die Zukunft sicher besser gerüstet als mit ebenfalls oft vorkommenden Kassandrarufen.

@Surfen: Baecker nimmt es als besonders treffende Metapher gegen Oberflächlichkeit

Beziehungen in Facebook

Veröffentlicht: 28. April 2010 in lernen
Schlagwörter:,

Ein cooles Retro-Video darüber, was an persönlichen Feindseligkeiten man in sozialen Netzwerken lieber bleiben lassen sollte – nicht nur inden Vereinigten Staaten der 60igern.

Digitales Lernen by Martin Ebner

Veröffentlicht: 14. April 2010 in computer, lernen