Archiv für die Kategorie ‘didaktik’

Outlearning the Wolfes

Veröffentlicht: 26. Mai 2010 in didaktik, digitale medien, elearning, lernen

In einem – für Österreich neuen LehrerInnen-Fortbildungsformat, den eLectures, (diesmal über ePortfolios, war sehr interessant, auch weil man über Adobe Connect mitdiskutieren kann) habe ich eine ziemlich gute Geschichte über Wissens- oder Lernmanagement kennen gelernt: Outlearning the Wolfes von David Hutchens.
Schafe werden üblicherweise von Wölfen gefressen, wenn sie sich nichts einfallen lassen. In diesem Büchlein geht es um eine Herde, die es tut.

Fazit: Die Dinge müssen nicht so bleiben, wie sie sind.

Gabi Reinmann verwendet diese Geschichte in der Beschreibung des Münchner Modells des Wissensmanagements und in dem Vortrag Wissen –Lernen –Medien: Die neue Zukunftstrias?

Link zu einer Flash-Version des ersten Kapitels: >>>

Und in dem unten angeführten Scribd-Paper schreibt Hutchins über seine Art des Storytellings.

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Da meine Masterthesis angenommen und ich graduiert worden bin, möchte ich meine Masterthesis online stellen. Immerhin haben sich schon 3(!) Leute dafür interessiert. Vielleicht kann ja noch jemand etwas damit anfangen. Falls ja, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen. 🙂

Thema:
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN?

INHALTdeckblatt MT

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 Motivation
1.3 Aufbau der Arbeit

2 DIE PERSÖNLICHE LERNUMGEBUNG

2.1 DEFINITION
2.2 Abgrenzung zwisschen CBTS, WBTS, ITS, LMS und PLEs
2.3 In welchen Bereichen könnenPLEs das Lernen unterstützen?

2.3.1 Lernen in informellen Kontexten
2.3.2 Lernen in formellen Kontexten

2.4 Werkzeuge für eine PLE in der Sekundarstufe II

2.4.1 Soziale Netzwerke
2.4.2 Weblogs
2.4.3 Wikis
2.4.4 ePortfolios
2.4.5 Mashups
2.4.6 Google Wave
2.4.7 Browser
2.4.8 Weitere Werkzeuge: Mindmapping, Slidecasts, Podcasts

3 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER SCHÜLERINNEN

3.1 Medienkompetenzen
3.1.1 Beurteilungsfähigkeit
3.1.2 Tagging
3.2 Soziale Kompetenzen
3.2.1 Arbeiten in der Gruppe
3.2.2 Reflexion und Feedback

4 VORAUSSETZUNGEN SEITENS DER BILDUNGSINSTITUTION

4.1 Veränderungen der Bildungslandschaft
4.2 Voraussetungen für den Einsatz von PLEs
4.3 Datenschutz

4.3.1 Urheberrechte und Creative Commons
4.3.2 Der Schutz der eigenen Daten

4.4 ereitschft zur Veränderung des Unterrichts

4.4.1 Öffnung der Schule
4.4.2 Neue Unterrichtskonzepte
4.4.3 Neue Formen des Assessments

5 IMPLEMENTIERUNGSSTRATEGIE AN DER AHS, 9. SCHULSTUFE

5.1 Forumsdiskussion über das Veröffentlichen persönlicher Daten
5.2 Workshop WEB 2.0
5.3 Social Bookmarking
5.4 Präsentation
5.5 Kollaboratives Vokabeltraining
5.6 Digitales Tagebuch: Podcast und Weblog
5.7 Mindmap
5.8 MashUp

6 Zusammenfassung und Ausblick

Und hier ist der Downloadlink:

PLEsInDerSchule_Masterthesis

Creative Commons License
DAS KONZEPT PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT IN DER SEKUNDARSTUFE II: MISSING LINK ZU INDIVIDUALISIERTEM, SELBST ORGANISIERTEM LERNEN? von Mag. Doris Junghuber MA steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter juhudo.wordpress.com.

JIM-Studie 2009

Veröffentlicht: 2. Dezember 2009 in bibliothek, didaktik, internet, lernen, web 2.0
Schlagwörter:,

Soeben habe ich die neue JIM-Studie entdeckt. Jede/r, die/der sich für die Mediengewohnheiten unserer Kids interessiert sei ein Blick hinein dringend empfohlen. Fernsehen, Computer und Internet, Online-Communitys, Cyber-Mobbing, Online-Shopping und Handy, wieviel Zeit unsere Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 – 19 Jahren mit diesen Medien und Geräten verbringen und was sie damit anstellen – lassen wir uns nicht nur von Vermutungen und der Medienberichterstattung informieren!
Interessant ist auch das Resumée über Bücher:

„Trotz der sehr dynamischen Entwicklungen im Medienbereich sind Bücher in der Nutzung über die Jahre sehr stabil. Aktuell lesen zwei Fünftel der Jugendlichen regelmäßig in ihrer Freizeit Bücher, der gleiche Wert der auch 1998 in der ersten JIM-Studie festgestellt wurde.“

Heuer halten wir in TeamTeaching zum zweiten Mal den Workshop Web 2.0 in unseren drei fünften Klassen ab. Uns macht es ziemlich viel Spaß und auch unsere SchülerInnen genießen anscheinend zwei Tage entspannten Dahinarbeitens mit viel Selbsttätigkeit und lernen (hoffentlich) etwas über

  • social bookmarking,
  • social networks (davon wissen sie aber vorher auch schon einiges),
  • Wikis,
  • Podcasting,
  • online erstellte Mindmaps,
  • Fotobearbeitung und Flickr,
  • die Creative Commons
  • und reflektieren ihr digitale Identität
  • auf der Lernplattform, die wir als Sprungbrett ins und Bindeglied zum WWW benutzen.

Schwer fällt ihnen dabei natürlich gar nichts, sie eignen sich das, was sie noch nicht können spielerisch an und wenn sie Hilfe brauchen, versuchen sie es erst untereinander und wenden sich dann erst an uns.
Die Abfolge schaut so aus: kurzer gemeinsamer Input, dann eigenständiges Arbeiten in Gruppen oder alleine (meistens aber mindestens zu zweit ;-))

Für das LehrerInnenTeam ist zwar die Vorbereitung aufwändig – sogar das Update des Kurses vom letzten Jahr verschlingt einige Stunden, wenn alle Inhalte ganz aktuell sein sollen. Aber das Zusammenarbeiten mit den SchülerInnen selber ist toll. Niemand muss motiviert werden, alle arbeiten fleißig – besser gehts nicht.

Hoffentlich nehmen sie etwas für ihre zukünftigen Tätigkeiten mit und entdecken das eine oder andere Tool für sich und ihr Lernen. Vielleicht einmal ihre PLE.

Schweizer Handyprojekt

Veröffentlicht: 21. August 2009 in computer, didaktik, digitale medien, e-Learning, PLE, web 2.0
Schlagwörter:,

Gratis-Handy für Schüler

17 Schüler der 5. Primarschule Goldau (SZ) nehmen an einer Projektstudie zum Lernen mit dem iPhone im Französisch-Unterricht teil. Die Übungen kommen aus dem Handy, die Schüler lernen mit dem Kopfhörer. Das Versuchsprojekt dauert zwei Jahreund wird von Beat Döbeli begleitet.

Spannende Sache!

Twitter – auch in der Schule

Veröffentlicht: 20. Juli 2009 in didaktik, elearning, microblogging, web 2.0
Schlagwörter:

Eine wirklich gute Einführung zu Twitter und was man in der Schule damit anstellen kann, hat Joachim Quandt bei Slideshare veröffentlicht:

Abenteuer Informatik Teil 2

Veröffentlicht: 25. März 2009 in didaktik, informatik

Buch ausgelesen – ein Sachbuch, für mich so spannend wie ein guter Roman und genau so komfortabel.
In dern Kapiteln fünf bis neun habe ich erfahren, wie Datenkomprimierung genau funktioniert, frischte mein Wissen über Datenvermittlung und das OSI-Schichtenmodell auf, beschäftigte mich mit komlizierteren Algorithmen am Beispiel von Wasserleitungen, mit Datensortierung und dem Rest der Division Modulo. Jetzt weiß ich, wofür er gut ist: Man versucht, Daten möglichst gleichmäßig am Speicherplatz zu verteilen und benötigt dazu ein Sortierkriterium, das Häufungen, so weit es geht, vermeidet.
Anschließend kommt ein Ausflug in die Kryptographie und am Ende wird mit Strom gerechnet.
Das Buch ist für mich persönlich eine Bereicherung; und ich habe eine Idee davon bekommen, wie man die Informatik (nicht die Anwendungsprogramme oder das Internet) den SchülerInnen schmackhaft machen kann.
5 Sterne

Abenteuer Informatik Teil 1

Veröffentlicht: 22. März 2009 in didaktik, Geschichte, informatik
Schlagwörter:


Ich habe ein wirklich tolles Buch entdeckt:
Abenteuer Informatik von Jens Gallenbacher, Didaktiker an der TU Darmstadt.
Ich bin ja nur eine „angelernte“ Informatiklehrerin, d.h. ich kenne mich mit Anwenderprogrammen und Webseiten einigermaßen aus, aber mit vielen Grundlagen habe ich mich einfach noch nicht beschäftigt, da sie bei meiner Ausbildung keine Rolle spielten. Und daher meine SchülerInnen auch nicht. Allerdings bin ich neugierig und interessiert und Weiterlernen ist sowieso eine Voraussetzung für dieses Fach.

Wie funktioniert aber ein Computer und vor allem, was steckt hinter den vielfältigen Programmen, die für ihn verfügbar sind? Wie kann unser PC in wenigen Sekunden die kürzeste Strecke von Berlin nach München bestimmen und dabei noch aktuelle Staumeldungen einbeziehen? Wie werden riesige Datenmengen in einem Augenblick sortiert? Woher nehmen die Banken die Gewissheit, dass ohr Portal für Internet-Banking sicher sei?

Fragen dieser Art beantwortet Jens Gallenbacher, indem er auf die Ebenen der Algorithmen führt, und das indem er die LeserInnen am Beispiel einer Straßenkarte die Methoden der Abstraktion und der Gleichformung praktisch ausprobieren lässt, das Ameisen-Prinzip und den Dijkstra-Algorithmus erklärt. Sortierprobleme werden mit Selection-Sort, Bubble-Sort und Tournament-Sort gelöst und wie Wege verglichen. Das Rucksackproblem wird mit dem Füllen einer Schatzkiste angegangen und zu allem gibt es durchdachtes Unterrichtsmaterial, das auch ohne Computer funktioniert. Auch die Geschichte der Informatik kommt kurz vor.
Bisher habe ich vier von zehn Kapiteln durchgearbeitet und bin restlos begeistert. Ich werde mich also sicher noch (mindestens) einmal zu diesem Buch melden.
Ah ja, eine Website und eine CD-Rom gibt es auch.

Teil 2