Archiv für die Kategorie ‘deutsch’

Bücher für das kommende Schuljahr

Veröffentlicht: 30. Mai 2010 in buch, deutsch, lesekompetenz
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Ich habe das Heft Deutschunterricht extra (Heft 03) durchgeblättert. Es beschäftigt sich mit „10 wichtige(n) Jugendbücher(n) für die Sekundarstufe I – die Inhalte funktionieren aber sicher auch noch für die Schulstufen 9 und 10.
Die Jugendbücher, die darin vorgestellt werden waren zwischen 2005 und 2008 für den Deutschen Jugendliteratur nominiert und es werden Materialien und Unterrichtssequenzen darin vorgestellt.

  • Mal Peet: Keeper
  • Graham Gardner: Im Schatten der Wächter
  • Anne C. Voorhove: Lilli unter den Linden
  • Faiza Guène: Paradiesische Aussichten
  • Markus Zusak: Der Joker
  • David Klass: Wenn er kommt, dann laufen wir
  • Anja Tuckermann: Denkt nicht, wir bleiben hier!
  • John Green: Eine wie Alaska
  • Kevin Brooks: Kissing the Rain
  • Frank Cottrell Boyce: Meisterwerk

Vor allem die Unterrichtsmaterialien zu den Büchern von Zusak (Sinn im Leben) und Klass (Thema: Gut und Böse) haben mich angesprochen. Zumindest das zweite habe ich gelesen und mir hat es gefallen – auch etwas für Jungs. Beide könnten sich gut für die Arbeit mit einem (e)Portfolio eignen.

„Meisterwerk“ ist was für fächerübergreifendes Arbeiten mit Bildnerischer Erziehung – auch gut.

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Das 7. Massenmedium

Veröffentlicht: 22. April 2010 in computer, deutsch, Geschichte
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Via: Cell Phones

Die neue schriftliche Reifeprüfung in Deutsch (AHS)

Veröffentlicht: 21. April 2010 in deutsch, schule
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(Für mich) heimlich, still und leise hat das BIFIE ein erstes Konzept über die neue schriftliche Matura in Deutsch herausgebracht, das erstmals die SchülerInnen betreffen wird, die im nächsten Schulajahr die 5. Klasse einer AHS besuchen.

Eckpunkte:

  • Die Aufgabenstellung besteht immer aus einem oder mehreren Ausgangstexten, die literarischer oder nichtliterarischer Art sein können und die die Grundlage für die Aufgabenstellung darstellen. Spezifische Werkkenntnis (Literaturkanon) wird nicht vorausgesetzt.
  • Es sind vom Kandidaten/der Kandidatin in der Regel zwei Texte zu verfassen
  • Die Texte, die zu schreiben sind, werden auf einen (beschränkten) Textsortenkanon genormt sein, der es den Lehrer/innen ermöglicht, diese Textsorten zu üben.
  • Es werden Richtwerte bezüglich des Umfangs der Texte angegeben
  • Es werden nicht weniger Wahlmöglichkeiten bei der Themenstellung angeboten als bisher
  • Lehrer/innen erhalten genaue Unterlagen, die sicherstellen sollen, dass auch Korrektur und Beurteilung nach einheitlichen Gesichtspunkten erfolgen (vorgegebene Korrekturhilfen, Beurteilungsskala)

Quelle: http://www.bifie.at/neue-schriftliche-reifepruefung-deutsch-ahs

Die dafür notwendigen, im Oberstufenlehrplan als zu erfüllende Lehrziele ausgewiesen und als „Kompetenzen“ beschriebenen Fähigkeiten sind auch auf dieser Seite ebenfalls zu finden.

Wie kann man seine Schüler/innen am besten auf die neue Reifeprüfung vorbereiten?

Die Kriterien der Textgestaltung unterscheiden sich kaum von der bisherigen Anforderung bei Prüfungsarbeiten: gedanklich durchstrukturieren, schlüssig argumentieren, präzise beschreiben, zusammenhängende, gut strukturierte Texte produzieren, Sprache grammatisch und orthographisch richtig verwenden.

Auf folgende Punkte sollte im Unterricht besonders Wert gelegt werden:

1. Textverstehen / Lesekompetenz:

Es ist wesentlich, dass die Schüler/innen Textvorlagen sorgfältig lesen, analysieren und interpretieren lernen. Dabei ist sprachliches Wissen in Hinblick auf die Textanalyse besonders zu betonen.

2. Gestaltung schriftlicher Arbeiten:

Der entscheidende Punkt ist, dass die Schüler/innen möglichst von Beginn der Oberstufe an lernen, schriftliche Arbeiten zu gestalten, die von Texten ausgehen und nicht von einem Ein-Satz-Thema.
Sehr wichtig ist es, im Schreibunterricht Hilfen im Schreibprozess zu geben und sich nicht auf die Aufgabenstellung und Beurteilung zu beschränken: Schreibberatung, Schreibtraining.

3. Literaturunterricht:

Die Breite des Literaturunterrichts bleibt erhalten. Nach wie vor sind spezielle Akzentsetzungen möglich. Wichtig wird es sein, die Interpretationskompetenz der Schüler/innen (auch schriftlich) systematisch aufzubauen. Da bei der neuen Reifeprüfung kein Kanon an Werken vorgegeben wird, geht es darum, ästhetische Texte unterschiedlichster Art lesen und verstehen zu können. Die Schüler/innen müssen im Laufe der Oberstufe das nötige „Handwerkszeug“ dafür erwerben.

Quelle: http://www.bifie.at/kann-schuelerinnen-besten-neue-reifepruefung-vorbereiten

MasterThesis – the First

Veröffentlicht: 3. Mai 2009 in blogs, deutsch
Schlagwörter:,

Seit einigen Wochen muss ich mich mit dem Thema auseinandersetzen, dass ich noch kein Thema für eine Masterthesis habe, die ich im Rahmen des Lehrgangs eEducation2 an der DUK Krems zu schreiben haben werde, sondern nur eine undifferenzierte Idee, von der ich nicht wusste, ob ich sie weitervefolgen sollte. Die Projektarbeit (Zeitrahmen von 300 Stunden), die wir gestern abgeschlossen haben, hat mein Zeitbudget seit Februar bis zum letzten ausgeschöpft, daher wollte ich aber so bald wie möglich mit dem Einlesen anfangen.
Also bin ich sehr froh, dass ich heute die Möglichkeit hatte, mit dem Lehrgangsleiter Klaus Himpsl zu sprechen, und ihm ein paar unklare Ideen meinerseits zu unterbreiten.

Seit 2002(?) probiere ich herum, welche Tools SchülerInnen beim Organisieren ihres Lernen helfen könnte.
Konkretes erstes Beispiel: Den Mädchen meiner damals 6. und 7. Deutschklassen richtete ich ein Weblog ein. Ich las ein Buch darüber [Don Alphonso, Kai Pahl: Blogs!: Text und Form im Internet, …..], das gerade in der Buchhandlung stand und registrierte je einen Account pro Klasse bei blog.de. Meine Vorschläge für beide Klassen waren, die Blogs auch wirklich als Tagebücher zu benutzen, für das was gerade so passiert war, LehrerInnen-Zitate für die Maturazeitung und was sonst noch, weiß ich nicht mehr. Jede Schülerin sollte einmal im Monat an dem Kalendertag, der ihrer Katalognummer entsprach, etwas schreiben. Naja, und dann setzte ich die Blogs in freier Wildbahn aus und sah nur ganz selten nach, was sie damit machten.
Was passiert ist:

  • Die 6. Klasse stellte hauptsächlich Lernmaterial hinein, Zusammenfassungen für Tests und Prüfungen inklusive der Dankbarkeitsbekundungen der weniger Fleißigen.
  • Für die 7. Klasse wurde es ein Forum für Verabredungen, nachdem er als Informationsmedium für die Eltern während einer Amerikareise ausgedient hatte.

Die letzten Mädchen maturierten vor zwei Jahren , und die Blogs scheinen wegen vermutlicher Inaktivität ins Datennirvana entschwunden zu sein. Zumindest konnte ich sie nicht mehr finden. Einige haben eigene Blogs angemeldet, manchmal gibts neuen Input.

Ok, zum Thema zurück: nicht neu, aber für mich spannend: Persönliche Lernumgebung, selbstorganisiertes Lernen, digitale Medien: damit werde ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen, aus diesem Umfeld wird das Thema meiner MasterThesis (hoffentlich!) kommen. Und ich kann anfangen zu recherchieren.

Why War

Veröffentlicht: 19. April 2009 in deutsch, Geschichte, methoden, unterricht
Schlagwörter:

Ich bin beim Surfen auf eine interessante Seite gestoßen (vielleicht unterrichte ich doch wieder einmal Geschichte oder es passt in den Deutschunterricht)
http://www.whywar.at
auch zum Thema Unterrichtsmethoden für die Gruppenarbeit
http://www.whywar.at/methoden_fuer_die_gruppenarbeit

Sie sind auf der Suche nach Informationen, Materialien und Anregungen zum Thema „Krieg und Frieden“?

WhyWar.at ist ein Versuch, die Frage nach dem Krieg, nach seinem Wesen, seinen Ursachen und Folgen, aber auch nach Auswegen und Lösungen sehr umfassend zu beantworten. Neben inhaltlichen Zugängen stellt WhyWar.at auch die Fragen, was Kriege mit uns zu tun haben und welche persönlichen Handlungsperspektiven sich auftun.

Die einzelnen Themen sind so gestaltet, dass die inhaltlichen Seiten mit ausgewählten Beispielen aus verschiedensten aktuellen und vergangenen Kriegen ergänzt werden. Dazu gibt es ausführliche Tipps für die Internet- bzw. die Literatur-Recherche. Viele dieser Inhalte sind durch audiovisuelle Medien und interaktive Spiele bereichert.

Mit Twitter spielen

Veröffentlicht: 7. März 2009 in deutsch, kreatives schreiben, microblogging
Schlagwörter:

Twitter ist ein Tool, das viele Menschen immerhin so fasziniert, dass sie es zumindest eine Weile ausprobieren und ihre Antworten auf die Frage What are you doing? ins WWW posten.
Wenn schon so viele Erwachsene damit spielen wollen oder es für einen einfachen, schnellen Informationsfluss benutzen, könnte man es dann nicht auch in der Schule einsetzen? Vielleicht für das kreative Schreiben? Oder Argumente könnten gesammelt werden, eine SMS-Geschichte könnte entstehen.
Wie bei den SMS können auch in Twitter nur 140 Zeichen geschrieben werden – das geht meistens doch leicht und könnte auch SchülerInnen motivieren, denen das Formulieren nicht ganz so leicht fällt.

  • Alltagsgedichte schreiben.
    Die SchülerInnen schreiben Stichwörter zu dem Thema „Mein Alltag“ auf. Aus den gesammelten Tweets werden Gedichte zusammengestellt.
  • Reimwörter sammeln
  • Dialoge schreiben
  • Elfchen
  • Ein Schüler oder eine Schülerin schreibt einen Satz über sich und die anderen müssen raten.
  • Eine Gruppengeschichte – allerdings muss eine Reihenfolge ausgehandelt werden.

Für manche dieser Ideen müssen Gruppen eingeteilt werden; entweder legt die Lehrerin oder der Lehrer mehrere Klassenaccounts an oder die Gruppen finden sich, indem sie einen Namen mit dem Rautezeichen (#, Hashtag genannt) kennzeichnet. Über die Twitter-Suche, man findet sie am Ende der Seite, können diese Postings isoliert angezeigt werden.

Ich behaupte nicht, dass man mit Twitter besser arbeiten kann als mit einem Blatt Papier – aber manchmal macht es einfach mehr Spaß! Vielleicht für eine Supplierstunde?

Einstiege zum Theaterspielen

Veröffentlicht: 2. März 2009 in deutsch
Schlagwörter:, ,

Methode: Text von Inhalt loslösen und auf die Situation beschränken
(Lautmalerei von ORFF-StudentInnen)

ong, dong, dreoka,
lembo, lembo seoka.
Seoka di tschipperie,
tschipperie di kolibri.

Welche Szenen könnte man spielen?
Heiratsantrag, Liebesgeflüster, Zahnarzt, Fußballreporter, Achterbahn, Sprachenunterricht, Streit, zwei Kleinkinder, Beichtstuhl, ….
(kann wie ein Hörspiel aufgeführt werden, hinter einer Wand)

oder

„Der Pfarrer von Pfaffingen hats Kappl verlorn …
– und der/die ……… hats gfundn.“
„Was i?“
„Ja, du!“
„I net!“
„Wer dann?“
„Der/die ……… !“

Möglichkeiten:
in Situationen packen, Genres (-> Western, Heimatdrama, Liebesschnulze, griechische Tragödie, Rap, Oper, Lehrer-Schüler …)