Archiv für die Kategorie ‘buch’

Bücher für das kommende Schuljahr

Veröffentlicht: 30. Mai 2010 in buch, deutsch, lesekompetenz
Schlagwörter:

Ich habe das Heft Deutschunterricht extra (Heft 03) durchgeblättert. Es beschäftigt sich mit „10 wichtige(n) Jugendbücher(n) für die Sekundarstufe I – die Inhalte funktionieren aber sicher auch noch für die Schulstufen 9 und 10.
Die Jugendbücher, die darin vorgestellt werden waren zwischen 2005 und 2008 für den Deutschen Jugendliteratur nominiert und es werden Materialien und Unterrichtssequenzen darin vorgestellt.

  • Mal Peet: Keeper
  • Graham Gardner: Im Schatten der Wächter
  • Anne C. Voorhove: Lilli unter den Linden
  • Faiza Guène: Paradiesische Aussichten
  • Markus Zusak: Der Joker
  • David Klass: Wenn er kommt, dann laufen wir
  • Anja Tuckermann: Denkt nicht, wir bleiben hier!
  • John Green: Eine wie Alaska
  • Kevin Brooks: Kissing the Rain
  • Frank Cottrell Boyce: Meisterwerk

Vor allem die Unterrichtsmaterialien zu den Büchern von Zusak (Sinn im Leben) und Klass (Thema: Gut und Böse) haben mich angesprochen. Zumindest das zweite habe ich gelesen und mir hat es gefallen – auch etwas für Jungs. Beide könnten sich gut für die Arbeit mit einem (e)Portfolio eignen.

„Meisterwerk“ ist was für fächerübergreifendes Arbeiten mit Bildnerischer Erziehung – auch gut.

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Die häufigsten Rechtsfragen zum Thema Bloggen

Veröffentlicht: 20. Oktober 2009 in blogs, buch, internet
Schlagwörter:,

Also: Wenn ich schon in einem solchen Vortrag sitze, blogge ich auch dazu: live.

Vortragender: Mag. Peter Harlander, Rechtsanwalt in Salzburg und IT-Sachverständiger.

Ort: SN-Saal Salzburg
Thema: siehe Überschrift
Website: http://www.lawoffice.at

Den SN-Saal haben sie in meiner Erinnerung um 180 Grad umgedreht, seit  ich das letzte Mal da war. 😉

Soda:

Teilweise werden die Rechtsfragen des Internets mit 200 Jahre alten Gesetzen gelöst. Österreich ist weitgehend harmonisiert mit Deutschland, meist wird angepasst. In Internet kann man sich über Internetrecht kaum schlau machen.

  • B > der Passus mit der Ausschlusshaftung bei Weblinks ist völlig irrelevant.
  • ABGB: werden meistens voneinander abgeschrieben
  • Abmahnungen: wahres Unwesen in Deutschland: es gibt Profiabmahner, die leicht zu erkennende Fälle suchen, die sie dann klagen (Hochleistungsdrucker produzieren Abmahnungen)

Wer haftet für rechtswidrige Webinhalte?

  • Betreiber in erster Linie (Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte…)
  • Agentur: wenn sie die Website erstellt hat.

Haftung für Links

funktioniert leider nicht!
B>“ich kontrolliere die Tachonadel, sollte ich trzzdem zu schnell fahren, hafte ich nicht“

  • Wenn ich eine Link setze, hafte ich nur dann, wenn die verlinkte WEbsite offensichtlich rechtswidrig ist – das liegt so schnell nicht vor! (Neonaziseite schon, sonst ist das unspektakulär)
  • Ich habe keine Überwachungspflicht.
  • Wenn ich nachweislich darauf aufmerksam gemacht werden, muss ich den Link sofort entfernen!
  • Wenn User schreiben können, sollte man sich einen Vertreter besorgen, falls man nicht da ist.
  • Wenn man eine Löschungsauforderung erhält: zuesrt löschen, dann erst Rechtsberatung.
  • Inline-Frames von anderen Webseiten: eher nicht.
  • Unproblematisch: Deep Links
  • Disclaimer (Haftungsausschlüsse): können ebenfalls weg
  • Google Analytics schreibt einen DAtenschutzpassus vor, sonst alle dieser Maßnahmen sinnfrei.

Impressum

  • Impressum ist nur dann nötig, wenn eine Seite kommerziell ist (nach eCommerce-Gesetz)

Copyright

  • (c) Fotos sind immer urheberechtlich geschützt,
  • Grafiken/Texte, wenn sie eine bestimmte Schöpfungshöhe erreichen (eher niedrig, daher ist fast alles geschützt)
  • Wer fremde Inhalte verwendet, sollte die Berechtigung einholen! (schriftlich!, am besten nicht nur Email!)
  • Urheberrechte kann man nicht übertragen, nur die Werknutzungsrechte können vergeben werden.
  • Zitationen: Teilzitate erlaubt.
    Umfang ist ausschlaggebend: Großzitate nur in wissenschaftlichen Werken möglich; Es ist nicht gerechtfertigt; Inhalte von anderen zu übernehmen, nur um zu sagen, dass es ihn gibt. Größere Textstellen können kommentiert werden, Autor und Fundstelle müssen genannt werden.

Wer hat das Recht auf Webinhalte?

  • Ersteller: Agentur, Fotograf, Designer, Programmierer
    größtes Missverständnis: wenn der Fotograf bezahlt wurde, kann man mit den Bildern machen, was man will: d.h.: möglichst alle Rechte erwerben!
  • Kunde
  • Inhalte: Grafiken, Fotos, Texte, Vodcasts, Podcasts (problematisch bei fremden Audioinhalten oder Musik), Software

Regeln für MashUps

  • RSS: automatisch darf er nicht eingebunden werden – überprüfen, ob man ihn wirklich einbinden darf;
  • API: ebenfalls erst überprüfen; B> Google Maps: Nutzungsbedingungen durchlesen, es gibt umfassende Ausnahmen, zB nur im Webbrowser, nicht in geschützten Bereichen, muss allen Zugang bieten
  • Embedding
  • Applets

Recht am eigenen Bild

(auch Grafiken und Zeichnungen, sobald Personen individuell erkennbar sind)

  • bei öffentlichen Veranstaltungen dürfen Leute fotografiert werden
  • Gruppen, Prominente kein Problem
  • besonders geschützt: Kinder

Haftung für Userbeiträge

Gesetz: der Betreiber haftet nicht, keine Überwachung, keine Pflichten, aber Entfernen bei Kenntnisnahme rechtswidriger Inhalte.

bisher für Websitebetreiber extrem negativ >Foren mussten beobachtet werden, falls etwas passiert ist; nur mit menschlicher Überwachung möglich > verfahrene Situation > die Hamburger Rechtsprechung wurde aber gerade wieder freier;

CC

Tolle Sache, aber der gesunde Menschenverstand sollte eingeschaltet bleiben.

Neurodidaktik

Veröffentlicht: 27. September 2009 in buch

Ein spannendes Thema, das mich nicht erst seit dem letzten eEducation-Modul interessiert. Jetzt ist mir die Neuauflage des Buchs Neurodidaktik, herausgegeben von Ulrich Herrmann in die Finger gefallen (naja, Amazon halt). Es besteht aus einer Vielzahl von Artikeln durch die ich mich erst durchlesen muss. Aber schon einma aus dem ersten Text von Ulrich Herrmann, Neurodidaktik – neue Wege, des Lehrens und Lernens, in dem er kurz den State of the Art zusammenfasst und auf manche der folgenden Artikel verweist:

Neurodidaktik
Die Forscher haben bisher nur an der Oberfläche des Thema kratzen können und es kann

„sich nicht um mehr handeln, als um eine neue Sicht auf Voraussetzungen, Strukturen und Prozesse von Gedächnis und Lernen (im Sinne von Informationsaufnahme und -verarbeitung), nicht aber von höheren kognitiven Verstehens- und Denkprozessen.“ (S 9)

Neurowissenschaften, Kognitionspsychologie, Bio- und Sozialpsychologie und Pädagogik betrachten das Thema aus unterschiedlichen gesichtspunkten und sollten dringend zusammenarbeiten.

Vorläufiges Fazit:

Die Hirnforschung hat „bisher nicht mehr zutage gefördert […], als erfahrene reflektierende Pädagogen schon wussten. Nur: die Hirnforschung kann jetzt begründen, warum sich recht hatten.“ (S 10)
Die neurowissenschaftliche pädagogisch relevante Lernforschung steht noch ganz am Anfang. (S 11)

NIL-Programm: NIL Neurowissenschaften – Instruktion – Lernen. Ein Programm zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Neurowissenschaften und Lehr- Lernforschung.

Zeitreise

Veröffentlicht: 28. Juli 2009 in bibliothek, buch

Nachdem ich in absehbarer Zeit ein Thema für meine Masterthesis haben werde (hoffentlich!), habe ich mich heute wieder einmal in die Salzburger Unibibliothek begeben. Ein kurzer Überschlag auf der Hinfahrt mit dem Rad ergab, dass es schon mindestens 22 Jahre her sein muss, als ich zuletzt ein Buch entlehnte. (Damals wollte ich eine Dissertation zum Thema „Deutsche Fantasy“ schreiben.)

Meinen Namen und meine Matrikelnummer kannte der Computer der Informationsstelle nicht. Eh klar, am Ende meines Studiums gabs zwar schon ein paar PCs im Lesesaal, aber die StudentInnendaten waren noch nicht aufgenommen. Ich erhielt meinen Leseausweis – und dann war es fast wie früher. Im ersten Stock der Zeitschriftenlesesaal, im zweiten ein Handapparat, eine Bibliothekarin, die immer noch da ist (das Déjà-vu, das sich bei ihrem Anblick eingestellt hat, was nicht ganz so positiv, warum weiß ich nicht mehr) und die Recherchemöglichkeiten – da allerdings der Unterschied: statt meterweise Karteikästen, viele PCs. Es geht schneller – aber man macht weniger Bewegung!

little wheel

Veröffentlicht: 21. Juni 2009 in buch
Schlagwörter:, ,

Ein kleiner Roboter muss im Flash-Spiel „Little Wheel“ seine Freunde aus einem 10.000-jährigen Stromausfall aufwecken.

Ein Blitzschlag lässt den Roboter erwachen und er muss sich per Point-and-Click zur Hauptstromversorgung der Roboter-Welt durchnavigieren, um seine Freunde zu retten und dabei einige Rätsel lösen.

Ansprechende Optik, Animationen und ein entspannter Soundtrack machen Spaß und man beschäftigt sich ungefähr eine Viertelstunde mit dem Spiel.


Little Wheel
Play This Game

Neues Smartphone

Veröffentlicht: 6. Juni 2009 in buch

  • hat sein müssen! 😉
  • einstweilen macht das Herumspielen viel Spaß
  • genaue Beschreibung bei pocket.at und zdnet.de

STAR TREK

Veröffentlicht: 10. Mai 2009 in buch

Endlich wieder etwas Neues aus dem Startrek-Universum!
Kinderzeiten werden wach, als am Ende von die Kennmelodie der Serie „Raumschiff Enterprise“ aus den 60-igern ertönt. Die Enterprise ist wieder ein stolzes Schiff, nicht immer wieder beschädigt und zerstört in unzähligen Schlachten. Captain Kirk absolviert seine legendäre Variante des Kobayashi-Mahru-Tests, er ist der einzige Sternenflottenoffizier, dem das jemals gelingt. Der Vulkanier Spock hat Gefühle und scheint sogar verliebt – in Lt. Uhura! Tolle Effekte, eine Handlung und Gegner, die bekannt vorkommen (wieder einmal die Romulaner!), Verweise auf Altbekanntes, ein Schuss Selbstironie – die Ingredienzien, die für Trekkies allemal funktionieren.
Und am Ende: Einfach nur ein schönes Gefühl.

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Avatar

Veröffentlicht: 10. Mai 2009 in buch
Schlagwörter:,

Seit ich eine digitale Identität habe, begleitet mich ein kleiner Teufel als Avatar. Beelzebub, einer der Helden aus dem Manga Sandland von Akira Toryama. Anfangs war ich sehr vorsichtig und wollte ich meine persönlichen Daten nicht veröffentlichen und Beelze fiel mir ganz spontan ein, als ich ein Bild von mir auf verschiedene Plattformen hochladen sollte. Außerdem passte die japanische Mangafigur zu meinem Internetnamen juhodo, der sich aus meinem Nach- und meinem Vornamen zusammensetzt.
Mittlerweile wissen einige Leute, wer juhudo ist und ich wurde wegen meines Avatars gefragt. Was hat auch so ein kleiner, pinkfarbener, verdrossen dasitzender Teufel mit einer 47-jährigen Frau zu tun? (Das zu schreiben, ist mir jetzt nicht ganz leichtgefallen 😉 .)
Um dem auf die Spur zu kommen, habe ich heute Sandland wieder einmal gelesen.

Also: Beelzebub ist ein Dämon, in unserer Kultür entspräche er eher einem Kobold. Aner sein Vater ist Satan, also ist er der Prinz der Hölle und darf tun und lassen, was er will, fast. Er spielt mit seinen Freunden Gameboy, wenn er nicht gerade einen Wassertransport überfällt und ist bereit für eine Playstation sogar auf eine unmögliche Queste zu gehen. Allerdings muss er da schon noch seinen Vater – der sich gerade mit Goethes Faust fortbildet – um Erlaubnis bitten.

Was so einen Dämon ausmacht, beschreibt er dann voller Stolz dem Menschen, dem er helfen soll:
„Zum Beispiel gestern, da bn ich bis spät in die Nacht aufgeblieben und ohne Zähneputzen ins Bett gegangen.
Und heute hab ich verschlafen, wieder nicht Zähne geputzt und einen Wassertransport überfallen.
Getötet hab ich noch nie, aber dafür Schlägereien angetzettelt.“
„Wir sind halt richtig böse Dämonen!“

Die Menschen kann man mit den Dämonen nicht vergleichen: Aber auch Sheriff Roa, der in seinem füheren Leben ein General war, der als Befehlsempfänger großes Unheil verursacht hat, lernt dazu und die Gruppe kann ihre Aufgabe erfüllen. Einal gibt es eine Stelle, wie in Der Mann mit der eisernen Maske: junge Soldaten bringen es nicht über sich, auf den legendären Veteranen zu schießen. Sowas gefällt mir.

Zurück zum Thema: Beelze ist tapfer, naiv, hat Dämonenkräfte, ist beinahe unsterblich (nur Weihwasser verträgt er nicht) und geht seinen Weg drauflos. Außerdem ist er medienaffin, großzügig, hilfbreit und mag die anderen Wesen, die in Sandland leben. Er lernt gern Neues (Auto und Panzer fahren), gehört nicht zum Establishment, spielt anderen gern Streiche, ist aber nicht bösartig. Ah ja, und er ist 2500 Jahre alt – ich werde, glaub ich, noch eine Weile mit ihm leben.

Kreidetafeln kreativ

Veröffentlicht: 9. Mai 2009 in buch

via lehrerfreund
von Carlos Villela

Programm Tag 2

Web 2.0: Ein Raum für kreatives Lernen? Praktische WErkzeuge für ein Zukunftsthema.
Michael Luther (CreaJour, Innovationscoach, …)
Peter Tandler (Fraunhofer Institut)

Kreativsein 1:
Blatt Papier:

  • 2x falten, so schnell wie möglich Namen schreiben – mit der linken Hand
  • Blatt umdrehen, auf die Stirn legen, den Namen mit der rechten Hand richtig schreiben;
  • entweder ist die rechte, linke oder das ganze Gehirn im Einsatz 😉

Splitter:

  • EU: Create 2009 – Jahr der Kreativität und Innovation – für mich war das völlig neu!!! Wieso wird das nicht kommuniziert?
  • Gruppierung: Ideenaktivisten (creajour?)
  • Einstein: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig!“ Spannendes Zitat!

Thema: angewandte Kreativität – Schlüsselkompetenz – Kreativität 2.0

  • Ideas 247
  • Alle menschen sind kreativ, den meistens mangelt es nur an Methode
  • es geht um problemlösende, absichtliche Kreativität

Tools zum Thema Web/Creativity 2.0 (Kreativität 2.0 im Web 2.0)
-> Lösungskompetenz: Grafik Prüfungsaufgaben

  • 4321 – Schritte des kreativen Prozesses
  • Forum des Jahr der Kreativität – Gedankenaustausch bei XING; Bitte teilnhemen
  • Rapid-eLearning: Wissen erwerben und überprüfen
  • Idealog: Wie steuert man Ideenprozesse?
  • CreaJour: Periodensystem kreativer Arbeitstechniken
  • CreaPedia: http://www.creapedia.com
  • MEKI: kreative Methodendatenbank
  • Methodenfinder: Auswahltool für Kreativtechniken
  • IPC-Profiler: Wie erkennt man seine Denk-Präferenzen:www.vibss.de

Peter Tandler (Fraunhofer Institut)
http://www.teambits.de

Digitale Moderation von Workshops
for 5 – 500 TeilnehmerInnen
tolles Brainstorming-Tool für viele TeilnehmerInnen

Session 1-3

Web 2.0-Werkzeuge im Lichte eine humanistischen Perspektive von Kreativität (Renate Motschnig, Uni Wien)
Vorbedingungen für die kreative Nutzung von Tools:

  • Leute entwickeln sich weiter, wenn sie wahrgenommen werden und wenn sie eine herausfordernde Umgebung vorfinden
  • Das Web ist das mächtigste Werkzeug dafür – man kann sich die Leute aussuchen, die die eigenen Interessen teilen
  • Der humanistische Ansatz + Webtools sind besonders kreativ

A Theory of Personality and Behavior (Carl Rogers, 1951)
Der Organismus reagiert als organisiertes Ganzes (Wissen, Fertigkeiten,, Haltungen..)
Begriff: „signifikantes Lernen“

Wirklich eine alte Theorie: nicht, dass ich was dagegen habe, aber zumindest wenn man den Vortrag hört, denkt man sich: „Eh klar!“

Ein Tweet während der Präsentation: „i want tools. give me tools. wanna play!!!“ – Ganz dieser Meining.


EU-Projekt ID-Space
Werkzeuge für verteilte, gemeinschaftliche Produktinnovationen

Ziele:

  • Kreativitätsprozesse sollen erfasst, dokumentiert, archiviert und wieder zugänglich gemacht werden.
  • Innovation transformiert existierendes Wissen oder kreiert neues.
  • Innovatives Denken:
    Vorhandenes wird auf kreative Weise angewendet, bringt mich weiter; angstfreier Schritt nach vorne

Kollaborative Strategien (Jigsaw…)

Ziel der Plattform
In einer kollaborativen Umgebung lernen innovativ zu sein.
Skype, Mindmaps

Techniken
CSCL-Strategien (Pyramide)
Jigsaw
Six Hats
Creativity Matrix Tool

IdSpace Environment: Vorstellung von Modell und Architecture – Präsentation nicht so spannend, Plattform schon


Kreativer Einsatz von PC-Games im Unterricht
>>>Präsentation
Sonja Gabriel, BHAK/BH/Laa/Thaya

Fail early, fail often: Spielkultur, Web 2.0 und erfolgreiche Lernumgebungen >>>>Präsentation
Marek Buzinkay (Leeds Metropolitan University, UK )

Nach Paul Gee:
successful play follows 4-step process: probing the environment, forming a hypothesis, reprobing the effects, evaluating the effects
Frage: Wie lassen sich die Interessen der Kinder und Jugendlichen an Computerspielen aufs Lernen anwenden?

Wie wird Twitter während Konferenzen genutzt? >>> Präsentation
Martin Ebner (TU Graz)

Da musste ich natürlich hin!

Storytelling-Unterstützung in Video- und Slidesharing Plattformen
Jana Herwig (Uni Wien)

Spannend: Können Videoplattformen Storystelling unterstützen?
z. B. Minimal Narratives sollten umgesetzt werden!

>>> ihre Folien

Zukunftswerkstatt Bibliothek WEb 2.0: Kultur und Bildung gehen spielen – Spielen sie mit!
Jin TAn (Staatsbibliothek Berlin)

Zukunftswerkstatt: neue Wege in der Kultur- und Wissensvermittlung
Ziel: Verwirklichung der Kultur- und Wissengesellschaft von allen für alle – Vernetzung der Akteure

Bibliotheken im Wandel

  • Ort:
    Idea Store=neues Konzept (eher Gemeindezentrum), Computerspielen, Kaffee trinken, Playstation
  • digital:
    Wissensexplosion: Bibliotheken sollen mit ihrem Produkt zu den Leuten und diese können sich dann miteinander vernetzen.

Bibliotheken haben Standards. Wir wissen wie wir ein Buch aufbreiten, aber wie geht das mit einem Blog?

Meine Frage: Soll alles Wissen verwalten überhaupt eine Aufgabe der Bibliotheken sein?

Handyromane -Made in Europe >>>Präsentation
Oliver Bendel (Autor, Wissenschafter St. Gallen, Wirtschaftsinformatiker)

Setzen auf vorhandene Geräte, keine eBooks.
Film des ZDF: „Es geht um neue, schöne Sachen!“
Romane am Handy lesen!

  • In Japan und China stark vertreten, Millionen von Lesern.
  • Können auch auf dem Handy geschrieben werden.
  • Werden unterwegs gelesen, Java-Anwendungen (BlackBetty: Benutzer, Lesezeichen, Vertrieb durch Herunterladen wie bei Klingeltönen mittels Telefonnummer)
  • Handyromane sind ein neues Genre, keine Form von eBooks: prägnante Sprache, kurze Sätze, reduzierte Dialoge.
    Erweitert durch Links, Bilder, ASCII-Art, Emoticons, Grafiken-
  • Referent ist einer der wenigen deutschsprachigen Handyromane.
  • Ziel: anspruchsvolle Groschenromane
  • Vermarktung wichtig:
    Mittel: unvergesslicher Name: Lucy Luder,reale Organisationen und Personen können sich auch in den Roman durch symbolische oder reale Beiträge einkaufen?!
  • Product Placement: z.B. Verweis auf eigene Romane