juhudo's chronicles

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JIM-Studie 2009

Verfasst von juhudo am 2. Dezember 2009

Soeben habe ich die neue JIM-Studie entdeckt. Jede/r, die/der sich für die Mediengewohnheiten unserer Kids interessiert sei ein Blick hinein dringend empfohlen. Fernsehen, Computer und Internet, Online-Communitys, Cyber-Mobbing, Online-Shopping und Handy, wieviel Zeit unsere Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 – 19 Jahren mit diesen Medien und Geräten verbringen und was sie damit anstellen – lassen wir uns nicht nur von Vermutungen und der Medienberichterstattung informieren!
Interessant ist auch das Resumée über Bücher:

„Trotz der sehr dynamischen Entwicklungen im Medienbereich sind Bücher in der Nutzung über die Jahre sehr stabil. Aktuell lesen zwei Fünftel der Jugendlichen regelmäßig in ihrer Freizeit Bücher, der gleiche Wert der auch 1998 in der ersten JIM-Studie festgestellt wurde.“

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again: Geschichte des Internets

Verfasst von juhudo am 22. November 2009

via e-learning Blog

Schöne Timeline über das, was unser Leben in den letzten Jahren verändert hat.

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Abschiedsvorlesung Friedemann Schulz von Thuns

Verfasst von juhudo am 18. November 2009

Heute habe ich erst Zeit gehabt, die fast hundertminütige Abschiedsvorlesung Schulz von Thuns anzuschauen, available by lecture2go der Uni Hamburg.

Kennen gelernt habe ich sein 4-Ohren-Kommunikationsmodell ja schon im Rahmen meines Germanistik-Studiums anfang der 80iger Jahre. Es war so kar und nachvollziehbar, dass ich es sofort ebenfalls unterrichtet habe, als ich auf SchülerInnen losgelassen wurde. Nebenbei glaube ich es in mein Leben eingebaut zu haben.

Heuer kamen Schulz von Thuns Bücher erneut in akademischem Kontext auf mich zu und ich war erstaunt, dass sich da in 25 Jahren nichts Neues ergeben hat oder entwickelt wurde. Dass etwas so gut sein soll, dass es in unserer kurzlebigen Zeit noch Bestand hat. Doch es ist so – nach Wiederlesen, Reflektieren und Diskussionen mit meinen KollegInnen steht es fest!

Daher war die Vorlesung für mich schon interessant, amüsant und auch berührend.Wer Zeit findet, sollte sie sich unbedingt ansehen – Schulz von Thun erzählt über sein universitäres Leben, seine BegleiterInnen und wie seine Kommunikationsmodelle entwickelt wurden – Geschichte der Kommunikationstheorie!

schulzvthun

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educamp 09 in graz

Verfasst von juhudo am 6. November 2009

Mein erstes Educamp (und zweites Barcamp überhaupt): ca. 70 Leute aus Deutschland und Österreich sind angemeldet.

Der Sessionplan und die Sessions, die ich besucht habe:

SessionplanForBlogWie entsteht so ein Plan?
Ein Barcamp hat ja zuerst einmal keinen solchen. Nach den Eröffnungsworten von Martin Ebner (TU Graz und Organisator – mit vielen Helfern) melden sich die Leute, die eine Session veranstalten wollen. Das kann schon im Vorfeld in einem Wiki erfolgen, diesmal fand es live statt. Die InitiatorInnen stellten kurz ihr Thema vor, fragte, ob Interesse bestehe und klebten ihr PostIt auf einen freien „Slot“. Der Samstag war schnell verplant, der Sonntag enstand in der Folge.

sessionplanEducampGraz

1./2. Session: BildungsSofa/Couch

Doris Carstensen (Vizerektorin) und Thomas Bernhardt

Einerseits ging es hier um ein alternatives Format einer Diskussion (zwei Menschen mit unterschiedlicher Meinung zu einem Thema nebeneinander auf einer Couch, die Zuhörer sitzen mit im Kreis, die Twitterwall wird eingebunden), andererseits um das Thema: Web 2.0 – Tools zur Selbststeuerung der Studierenden?

Reserviertheit auf der Seite der Lehrenden: Abgabe von Kontrolle, Kompetenzen und Macht?
Bildung hat etwas mit Ordnung zu tun – stellt Coach vielleicht die Ordnung für die Prüfung wieder her, wenn StdentInnen ihren Wissenpool selbst erarbeiten? Ein Skript auswendig lernen, passt dann nicht mehr zum Lernprozess, andere Formen des Assessments sind nötig.

  • Frage: Wieso soll es leichter sein, Studierende im öffentlichen Raum zur Partizipation zu bewegen?
  • Antwort: Übungsmöglichkeiten im kleinen Raum sind vorher nötig, um sie sie dort zu Experten heranzubilden.

Fazit: Gutes Format, rege Diskussionen entstanden nach anfänglicher Couchlastigkeit, und die Fragen

  • Müssen wir die Lernenden zu ihrem Gück zwingen?
  • Wie gehen wir mit dem Knackpunkt: Web 2.0 vs Assessments um?

Und irgendwie ist diese Session nahtlos in die folgende – Interaktive Veranstaltungsformate übergegangen. Auf jeden Fall wurde weitergeredet.

3. Session: Keynote von Apple über Digital Learning Environments

Tja, da habe ich nicht allzuviel mitgekriegt. Das Englisch des griechischen Vortragenden hat sich mir in der kurzen Zeit nicht wirklich erschlossen.

nebenbei: Vorbereiten der Session von Günther und Stefan: Gibt es eín ideales Portfolio-Tool? Ich soll kurz über Mahara berichten. So leiste ich zumindest einen kleinen Beitrag zum Educamp. Was ich sagen könnte:

  • Lehrgang eEducation: Klaus Himpsl Lehrgangleiter
  • 25 Leute, die ziemlich motiviert waren und auch noch sind
  • 1. Lehrgang, der durchgehend Mahara als ePortfolio-Tool benutzt
  • zuerst: Version 0.9
  • Dateien einzeln hochladen
  • Flash-Dateien nicht einbinden
  • einstweilen noch nicht exportierbar, aber für die nächste Version angekündigt
  • zeitintensiv – das liegt aber nicht am Tool
  • aber: ganz individuell freischaltbar – ich stelle Ansichten schnell mit den upgeloadeten DAteinen zusammen – wenn sie zuerst gut vertaggt worden sind.

4. Session: Formen des ePortfolios und die Verwendung in der Lehre

(Klaus Himpsl und Marcel Lirchner)

Auf die provokante Frage in der Vorstellung „Braucht ein Automechaniker ein ePortfolio?“ wurde eigentlich nicht eingegangen, sondern zuerst die ePortfolio-Idee wieder einmal aufgerollt – mit den Fokus auf Bewerbungs- also Produktportfolios. Falls die Folien online gestellt werden, kommt hier noch die Verlinkung.

Naja, die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet: Wenn im Netz jeder über jeden alles schreiben und jedes Foto veröffentlichen kann – ist es dann nicht besser, dem mit eigenem Material entgegenzutreten? Material, in dem es um Fähigkeiten, Kompetenzen, Interessen und Einstellungen geht, die man selbst autorisiert hat? Also ja!

5. Session: Slidecasting 2.0 – Radical Podcasting

[Untertitel: OMG (oh my God) - Notebooks im Hörsaal]

Ein äußerst interessanter Vortrag von Peter Purgathofer, der meint Prüfungen seien Betrug an den StudentInnen, weil – nona – auf eine Prüfung lernen einfach zu wenig Nachhaltigkeit erzeugt.

Er stellt fest, dass dank der Notebooks in den Hörsälen nur mehr „continuous partial attention“ zu erzielen ist (Oh my God – Notebooks!) und stellt seine Lösung,

The Radical Portfolio vor.

  • keine Angaben
  • keine deadlines
  • kein „game of school“ (Buch von Robert L. Fried)
  • aber die Arbeiten müssen über das Semester verteilt werden (pro Woche kann eine maximale Punktezahl erreicht werden), damit es zu einem kontinuierlichen Arbeiten kommt und nicht erst auf den letzten Abdruck gelernt wird.

Sehr spannend – er hat sich da was Tolles überlegt!

6. Session: Gibt es das ideale ePortfolio-Tool?

Die haben sich Stefan Karlhuber und Günther Wageneder überlegt und mich gebeten, ob ich auch kurz etwas zu meinen Erfahrungen mit Mahara sage. Interessanterweise hat sich die Diskussion – nicht das erste Mal heute – schnell wieder auf Datenschutz und die Probleme damit bezogen. Das ideale Tool haben wir leider wieder nicht gefunden. ;-)

Abendsession

Empfang im Grazer Rathaus mit Buffet. War toll, vor allem der Sizungssaal, der Ausblick und eh klar – die Gespräche, die wir in diesem rahmen untereinander geführt haben. Anschließend hatte ich das Gefühl, mit fast allen TeilnehmerInnen gesprochen zu haben.

Anschließend weiter in Grazer Bars und Beisln.

Samstag

Session 1: Monster

Monster als Protagonisten von Lernszenarien und Nachrichtensendungen:

  • B > Curricula erstellen: man geht einen Schritt zurück und kann unbefangen an ein Thema herangehen; man kann die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten-
  • B>Aufgabe: Cognitive Apprenticeship muss neu erfunden werden: Lösung: Monster treffen sich nur nachts, schauen zuerst dem Meistermonster über die schulter, in der zweiten Nacht erschrecken sie ein Kind…
  • Wer es ganz wissen will: die Monster sind im Web: monstery.wordpress.com

Die Idee des Arbeitens mit Avataren ermöglicht oft einen ganz sanften Einstieg in ein Thema, da es einen nicht  persönlich betrifft: Ich hab schon eine Ideefür meine SchülerInnen!

Session 2: Sind Barcamps ideale Lernformen?

fragte Karlheinz Pape. Und ob man sie nicht auch für die Lehre einsetzen könne.

Dann haben wir gesammelt, wie man das wohl feststellen kann:

  • Interaktion
  • Verhaltensänderung danach: zB Twittern, weitere Kommunikation
  • Bildung weiterer Communitys
  • Lernen macht glücklich – gute Stimmung
  • wenn man sagt, man hat etwas gelernt
  • begeisterte Leute

Was ist anders?

  • Auswahl der TeilnehmerInnen
  • kein vorher festgelegter Plan
  • keine langen Einreichungsprozesse
  • trotzdem kein massives Qualitätsgefälle
  • weitere Sessions können direkt angeschlossen werden, wenn ein Thema weiter besprochen werden will
  • England: da gibts erst gar keine Pläne (wenn Hunger aufkommt, werden Pizzas bestellt)
  • Reputation: nicht gesichertes Wissen, sondern Impulse
  • eigenes Wissen generieren
  • soziale Kompetenz – viele Diskussionen
  • alle sind Experten
  • vorurteilsfreie Gespräche
  • niedrige Teilnehmerschwelle (auch weil es keine Gebühren gibt)
  • keine didaktischen Vorüberlegungen
  • Pausen mit Sessions zwischendurch?
  • evt. nicht für jeden?

Session 3: Geek-Reel (herausgeschnittene Szenen bei Filmen und Serien)

Thomas Bernhardt

Idee: gegenseitiges Vorstellen neuer Tools

  • Google Wave:
    alle Tools, die man verwendet- Chat, Mail, Mindmeister… – können in einer Wave zusammengezogen werden. Jeder kann eine Wave einrichten, man kann immer reinschreiben, einbauen…, ideal fürs Zusammenarbeiten.B> drei arbeiten eine Weile, ein vierter kommt dazu und kann sich an einem Ort schell informieren, anstatt alle Mail nachlesen zu müssen. Leicht zu warten. Riesiges potenzial vor allem für Projekte; Teilbereiche von Mindmaps können hineingezogen und kommentiert werden. Arbeitet wirklich in Echtzeit („realreal time“).
  • drop.io
    kein Account notwendig, Files gehören aber dem Server, einfach, viele kollaborative Möglichkeiten

Session 4: PLE an der TU Graz

  • Verwaltung, Devices, Internet, Verwaltung – die Umwelt ist sehr komplex – für Bedienstete, StudentInnen; jede/r soll seine PLE selbst zusammenbauen können.
  • Widgetkonzept, wie bei Mashups (w3c-konform!)
  • neue Widgets werden von Studenten entwickelt
  • PLE – großes Spannungsfeld: wenn es gebaut wird, kann es keine PLE mehr sein: aber von der Verwaltungsseite her wichtig

Notwendige Ergänzungen:

  • Vorschläge für Tools, die „meine Freunde weiter bringen“
  • zusätzlicher pädagogischer Ansatz: dort abholen, wo man gerade ist – wie kann das PLE Lernen unterstützen?
  • instructional Design: Vorkenntnisse abprüfen und dann Empfehlungen abgeben (automatische Empfehlungen, Empfehlungen von Freunden )
  • Lehrer sollen gar keinen Zugriff darauf haben

AbschlussSession

Hier verweise ich auf die Blogeinträge von Thomas Bernhardt, der das Resumée perfekt wiedergibt.

EduCamp Graz 2009 – Ein erstes Fazit

Für mich wars toll, dabeigewesen zu sein. Ein Erlebnis – inklusive Hin- und Rückfahrt, Pausen und allem anderen.

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Biber-Informatik-Wettbewerb vom 9. bis 13. November

Verfasst von juhudo am 4. November 2009

Wahrgenommen habe ich den Biber-Bewerb schon vor ein paar Jahren, aber erst gestern habe die die Aufgaben des letzten Jahres ausprobiert – und für gut befunden ;-) . SchülerInnen müssen sich mit grundlegenden Informatik-Aufgaben auseinandersetzen, die wenig mit dem Lehrplan, aber viel mit logischem Denken, Abläufen und Rätseln zu tun haben. Meine 7. Klasse (16 – 17 J.) hatte viel Spaß daran und beschwerte sich nur ganz wenig, „dass man dabei soviel denken muss“!

Es sind Probeaufgaben ( und die Lösungen) aus dem Jahr 2008 aufrufbar nach den Kategorien:

Nach der deutschen Biber-Seite scheint heuer eine weitere Altersuntergliederung vorgenommen worden zu sein (5/6, 7/8, 9/10, 11/13).

Ganz abgesehen vom Wettbewerb: die Beispiele lassen sich wunderbar im Informatik-Unterricht einsetzten: damit die SchülerInnen auch sehen, was abgesehen von allen Anwendungen, eigentlich das Thema der Informatik ist.

 

 

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Typeracing – ein Webweiser-Screencast on Vimeo

Verfasst von juhudo am 4. November 2009

Der Webweiser hat einen Sceencast zu einer Seite verfasst, auf der in Autorennen die Tippgeschwindigkeit trainiert werden kann. Dankeschön!

via Typeracing — ein Webweiser-Screencast on Vimeo.

Und hier die Demo von Typeracing:

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Ausbruch aus Flash

Verfasst von juhudo am 31. Oktober 2009

Der Film „Animator vs Animation“ ist auch nicht mehr ganz neu, aber ich habe ihn gerade wiederentdeckt. Für Flash-UserInnen ein Muss. Gefällt sicher auch meinen SchülerInnen, wenn wir die ersten Stunden damit verbracht haben.

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Datenpakete im netz

Verfasst von juhudo am 31. Oktober 2009

Warriors of the Net zeigen wie ein Netzwerk funktioniert. Den Film gibts in vielen Sprachen (auch auf Deutsch) zum Download.

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Noch einmal Forschungsfragen …

Verfasst von juhudo am 26. Oktober 2009

… und ihre Auswirkung auf die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit.

Forschungsfragen

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Maturareform

Verfasst von juhudo am 25. Oktober 2009

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